Architektur vor Tool

Der Tool-Stack: ein verbundenes System, keine Logo-Wand

Wir ermitteln, welche Fähigkeiten Ihr Unternehmen braucht, und bauen daraus einen passenden, verbundenen Tool-Stack. Sie kaufen keine lose Sammlung von Software, sondern eine funktionierende Architektur, die Wissen und Systeme verbindet.

Warum wir nicht möglichst viele Programme einführen

Der Ausgangspunkt ist nie eine feste Liste von 18 Programmen für jeden Kunden. Der Ausgangspunkt ist Ihr Unternehmen: Welche Fähigkeiten braucht es, um sauber und KI-fähig zu arbeiten? Aus den benötigten Fähigkeiten ergibt sich die Architektur, und erst daraus folgt das einzelne Werkzeug. Wir arbeiten deshalb in drei Schritten:

  1. Fähigkeit. Welche Fähigkeit braucht das Unternehmen wirklich — etwa Wissenszugriff, Belegfluss, Terminbuchung oder Kundenkommunikation?
  2. Architektur und Prozess. Wie muss diese Fähigkeit in eine tragfähige, verbundene Architektur eingebettet sein, damit Daten sauber fließen und Verantwortlichkeiten klar sind?
  3. Werkzeug. Welches konkrete Werkzeug erfüllt die Fähigkeit im Rahmen dieser Architektur am besten — und welches vorhandene System kann bleiben?

Vorhandene Systeme können bestehen bleiben, wenn sie die benötigte Fähigkeit sauber abdecken und sich sinnvoll verbinden lassen. Die genannten Werkzeuge sind aktuelle Beispiele, keine Pflicht.

Der Grundsatz

Die Tools dürfen wechseln. Die Architektur muss tragen.

Die Fähigkeitsbereiche und Architekturebenen

Zwölf Ebenen bilden das Feld ab, das wir prüfen. Jede Ebene beschreibt eine Aufgabe und nennt typische, eingesetzte Werkzeuge beziehungsweise Beispiele. Kein Unternehmen braucht alle Ebenen, und die Werkzeuge sind austauschbar.

  1. 01

    Wissen und KI-Steuerung

    zentrale Arbeitsoberfläche, Wissenszugriff, Agenten, Freigaben

    Typische Werkzeuge Langdock Obsidian
  2. 02

    Wissen und Prozesse erfassen

    Gespräche, vorhandene Abläufe und implizites Wissen extrahieren, Arbeitsabläufe als Prozessdokumentation festhalten

    Typische Werkzeuge Sally Plaud
  3. 03

    Cloud und Dateiablage

    Dokumente, E-Mail, Kalender und gemeinsame Ablage als Fundament

    Typische Werkzeuge Microsoft 365 Google Workspace
  4. 04

    Operativer Geschäftsbetrieb

    Buchung, Belege, Projekte, Zeiten, Angebote, Verträge und Abrechnung

    Typische Werkzeuge Candis Partnerschaft MOCO easybill PandaDoc
  5. 05

    Gestaltung und Markenproduktion

    Websites, Präsentationen, Infografiken und Designmaterial

    Typische Werkzeuge Claude Design Replit Design ChatGPT
  6. 06

    Website und Veröffentlichung

    Entwicklung, Versionierung, Preview, Hosting und Übergabe

    Typische Werkzeuge Claude Code Replit GitHub Hostinger Partnerschaft
  7. 07

    E-Mail und Kundenkommunikation

    Newsletter, Automationen und Lifecycle-Kommunikation

    Typische Werkzeuge Brevo
  8. 08

    Social-Media-Produktion

    Planung, Aufbereitung, Transkription, Video, Veröffentlichung und Dialog

    Typische Werkzeuge Metricool Descript ManyChat
  9. 09

    Mitarbeiter und Benefits

    HR-Prozesse, Benefits und Gesundheitsangebote

    Typische Werkzeuge Personio Partnerschaft Probonio EGYM Wellpass
  10. 10

    Unternehmenssteuerung

    Controlling, Finanzanalyse und CFO-Beratung

    Typische Werkzeuge CANEI
  11. 11

    Branchenmodule

    branchenspezifische Kernprozesse

    Typische Werkzeuge das vorhandene Fachsystem der Branche
  12. 12

    Geschäftsmodellmodule

    Verkauf und Abrechnung digitaler Produkte

    Typische Werkzeuge DigiStore24

Quer über allen Ebenen

Sicherheits- und Identitätsschicht als Mindeststandard

Über allen zwölf Ebenen liegt eine Sicherheits- und Identitätsschicht. Sie ist kein optionales Extra, sondern Mindeststandard jeder Zusammenarbeit. Resonance Insights arbeitet mit eigenen, benannten Zugängen — nicht über geteilte Masterkonten oder herumgeschickte Passwörter.

  • individuelle Benutzerkonten
  • Passwortmanager, z. B. 1Password
  • Mehrfaktor-Authentifizierung
  • Rollen und Gruppen
  • Admin- und Recovery-Adressen
  • dokumentiertes Offboarding

Das RI-Basis-Setup — sechs Fähigkeiten

Das Basis-Setup ist nicht über feste Produktnamen definiert, sondern über sechs Fähigkeiten. Die genannten Werkzeuge sind typische Beispiele, mit denen diese Fähigkeiten heute umgesetzt werden.

KI-Hauptzentrale

Zentraler Workspace, Wissenszugriff, ausgewählte Agenten, Rollen und Freigaben sowie die Verbindung zu den relevanten Fachsystemen.

Typisches Werkzeug: Langdock.

Besprechungs- und Wissensaufnahme

Meetings werden dokumentiert, Entscheidungen gehen nicht verloren, bestehende Abläufe werden sichtbar. Aus realen Prozessen entstehen SOPs, aus freigegebenen SOPs später Agenten.

Typisches Werkzeug: Sally für Gespräche; Arbeitsabläufe werden zusätzlich als Prozessdokumentation festgehalten.

Operative Grundsysteme

Je nach Unternehmen Termin- und Buchungslogik, Belege und vorbereitende Finanzprozesse sowie Projekte, Zeiten, Angebote und Abrechnung. Nicht jedes Unternehmen braucht alle.

Typische Werkzeuge: Candis, MOCO.

Kommunikationsbasis

Je nach Geschäftsmodell E-Mail-Marketing und Automationen, Social-Media- und Video-Workflows sowie eine visuelle Produktionsbasis.

Typische Werkzeuge: Brevo, Metricool, Descript.

Website-Grundarchitektur

Eine portable Website- und Deployment-Architektur, in der die Werkzeuge sauber entkoppelt sind.

Typische Werkzeuge: Claude Code oder Replit, GitHub, Hostinger oder ein geeigneter Kundenhoster.

Dokumentation, Sicherheit und Übergabe

Accountmatrix, Kosten- und Lizenzübersicht, Berechtigungen, AVV-/DPA-Status, Runbooks, Datenflüsse, Exit-Verfahren, Ansprechpartner und Recovery. Das ist nicht nur Administration, sondern Teil des Produktwertes.

Ergebnis: ein übergabefähiges, nachvollziehbares System.

Rollentrennung: Gespräche, Prozessdokumentation und Langdock

Bei der Wissensaufnahme trennen wir die Rollen klar, damit jedes Werkzeug genau das tut, wofür es geeignet ist:

  • Sally hält laufende Gespräche und Entscheidungen fest.
  • Die Prozessdokumentation hält konkrete Bedien- und Arbeitsabläufe Schritt für Schritt fest.
  • Langdock verarbeitet das strukturierte Wissen und stellt es Agenten bereit.

Website-Grundarchitektur: Portabilität durch Entkopplung

Die Website wird so gebaut, dass sie Ihnen gehört und nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden ist. Die Kette lautet:

  1. Claude Code oder Replit als Bauwerkzeug — je nachdem, womit Ihr Team arbeiten möchte.
  2. GitHub als Portabilitäts-, Eigentums- und Versionsanker.
  3. Preview und Freigabe — kein Livegang ohne menschliche Freigabe.
  4. Hostinger oder ein geeigneter Kundenhoster als mögliches Betriebsziel.

Diese Entkopplung sorgt dafür, dass Domain, Repository und Daten beim Kunden bleiben. Die eigene Website von Resonance Insights läuft genau über diese Kette — das Kundenprodukt ist damit im eigenen Betrieb erprobt.

Vier Beispielkonfigurationen

Für den Einstieg zeigen wir vier Beispiele einer modularen Zielarchitektur. Es sind ausdrücklich Beispiele, keine „ideale Suite“ und kein Warenkorb — die konkrete Konfiguration ergibt sich aus Ihrer Ausgangslage.

Beispiel einer modularen Zielarchitektur

Praxis und Gesundheit

Beispiel einer modularen Zielarchitektur für eine Praxis oder Gesundheitseinrichtung. Das branchenspezifische Fachsystem bleibt der Kern; die KI-Hauptzentrale orchestriert Wissen, Prozesse und freigegebene Informationen rundherum — sie ersetzt das Fachsystem nicht.

Typische Werkzeuge

Langdock KI-Hauptzentrale Sally Wissensaufnahme Candis Belege Partnerschaft

Je nach Organisation ergänzt um Personio, Probonio und EGYM Wellpass für Personal und Benefits.

Beispiel einer modularen Zielarchitektur

Beratung und Wissensunternehmen

Beispiel einer modularen Zielarchitektur für ein wissensgetriebenes Beratungsunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Erfassung und Nutzbarmachung von Wissen sowie auf dem Projekt- und Leistungsgeschäft.

Typische Werkzeuge

Langdock KI-Hauptzentrale Sally Gespräche MOCO Projekte, Zeiten, Abrechnung Brevo Kommunikation

Optional ergänzt um die Website-Infrastruktur aus Claude Code oder Replit, GitHub und einem geeigneten Hoster.

Beispiel einer modularen Zielarchitektur

KMU mit Mitarbeitenden

Beispiel einer modularen Zielarchitektur für ein kleines oder mittleres Unternehmen mit mehreren Mitarbeitenden. Hier kommen Personal-, Benefits- und Steuerungsfähigkeiten als eigene Ausbaustufe hinzu.

Typische Werkzeuge

Langdock KI-Hauptzentrale Sally Wissensaufnahme Candis Belegfluss Partnerschaft MOCO Projekte und Zeiten Personio HR-Prozesse Partnerschaft Probonio Benefits EGYM Wellpass Gesundheitsangebote CANEI Controlling

Vom Belegfluss zum Management-Cockpit: Die KI-Hauptzentrale kann freigegebene Informationen aus Belegfluss, Projektdaten und Controlling zusammenführen und Reports vorbereiten. Entscheidungen bleiben beim Menschen.

Beispiel einer modularen Zielarchitektur

Digitalprodukt und Contentgeschäft

Beispiel einer modularen Zielarchitektur für ein Unternehmen, das digitale Produkte verkauft und Inhalte produziert. Hier zeigt sich besonders deutlich, dass die Architektur nicht mit dem Tool-Stack endet, sondern die Werkzeuge miteinander verbunden sein müssen.

Typische Werkzeuge

Langdock Wissen, Strategie, Agenten Sally Wissensaufnahme MOCO Projekt- und Leistungsgeschäft Brevo Kommunikation und Automationen DigiStore24 Verkauf und Abrechnung Metricool Distribution Descript Content-Produktion

Optional ergänzt um die Website-Infrastruktur aus Claude Code oder Replit, GitHub und einem geeigneten Hoster.

Drei Betriebsmodelle

Software, Lizenzen und Betrieb lassen sich auf drei Wegen organisieren. Heute angeboten werden die ersten beiden; das dritte Modell, „Über RI managed“, ist in Vorbereitung. In allen Fällen bleiben Eigentum und Exit bei Ihnen.

Selbst abgeschlossenDurch RI eingerichtetÜber RI managed (in Vorbereitung)
Vertragspartner des Anbieters Kunde Kunde RI (Reseller-/Agenturvertrag), wo eine Reseller-Version existiert
Wer zahlt die Lizenz Kunde direkt Kunde direkt RI stellt weiter, mit ausgewiesener Kondition
Was RI leistet Empfehlung und Begründung Auswahl, Einrichtung, Rollen und Rechte, Integration, Schulung, Dokumentation zusätzlich Administration, Support-Kontakt und laufende Pflege
Eigentum und Exit beim Kunden beim Kunden beim Kunden — getrennte Instanzen, Mandantentrennung, dokumentierte Übergabe

Das Managed-Modell ist in Vorbereitung und wird derzeit nicht angeboten; welche Werkzeuge es später umfasst, steht noch nicht fest. Es soll nur für Werkzeuge gelten, für die eine Reseller-Version existiert. Bis dahin — und wo es keine gibt — erfolgt der Abschluss direkt beim Anbieter, gegebenenfalls über einen Empfehlungslink. Resonance Insights übernimmt die Einrichtung trotzdem, soweit der Anbieter es zulässt.

Transparenz zu Provisionen und Resellerbeziehungen

Bei manchen Anbietern kann Resonance Insights eine Provision oder einen Rabatt erhalten. Das legen wir offen, weil es die Auswahl nicht bestimmen darf: Die Werkzeuge folgen der benötigten Fähigkeit und der tragenden Architektur, nicht umgekehrt.

Vertraglich bestätigte Partnerschaften bestehen mit Candis, Personio und Hostinger; sie sind auf dieser Website als „Partnerschaft“ gekennzeichnet, und für Empfehlungen erhalten wir dort eine Provision. Bei einzelnen weiteren Anbietern nehmen wir an deren Empfehlungsprogrammen teil; ob bei einer Empfehlung eine Provision fließt, sagen wir Ihnen dabei. Alle übrigen genannten Werkzeuge nennen wir, weil sie zur benötigten Fähigkeit passen. Konditionen, Provisionen oder Margen, die nicht schriftlich bestätigt und unterschrieben sind, sagen wir nicht als fest zu.

Candis Experte
Hostinger Partner
  • Für jedes Werkzeug werden Modell, Vertragspartner, Rechnungsempfänger, wirtschaftlicher Eigentümer, Kondition, AVV, Subprozessoren und Exit dokumentiert.
  • Domain, Produktionsdaten, Repository, produktive Datenbanken und Recovery-Adressen gehören immer Ihnen — auch im Reseller-Modell.
  • Kein proprietärer Website-Builder, der ein Projekt an einen RI-Account bindet.

Nächster Bauabschnitt

Erst der Grundriss. Dann die Werkzeuge.

Im KI-Architektur-Check ordnen wir Ihre Ausgangslage und leiten daraus eine erste, vorläufige Systemlandkarte ab — keinen automatischen Warenkorb.

Häufige Fragen

Führt Resonance Insights bei jedem Kunden alle diese Programme ein?

Nein. Der Ausgangspunkt ist nie eine feste Liste von Programmen, sondern die Frage, welche Fähigkeiten Ihr Unternehmen braucht. Aus den benötigten Fähigkeiten ergibt sich die Architektur, und erst daraus folgen die einzelnen Werkzeuge. Nicht jedes Unternehmen braucht jede Ebene, und vorhandene Systeme können bleiben, wenn sie tragen.

Können unsere vorhandenen Systeme bestehen bleiben?

Ja, soweit sie die benötigte Fähigkeit sauber abdecken und sich sinnvoll verbinden lassen. Die genannten Werkzeuge sind aktuelle Beispiele, keine Pflicht. Maßgeblich ist, dass die Architektur trägt — die Werkzeuge dürfen wechseln.

Wem gehören am Ende die Konten, Daten und die Website?

In allen Betriebsmodellen bleiben Eigentum und Exit bei Ihnen. Domain, Produktionsdaten, Repository und Recovery-Adressen gehören Ihnen — das gilt auch für das Resellermodell, das sich in Vorbereitung befindet. Für jedes Werkzeug werden Modell, Vertragspartner, Rechnungsempfänger, Kondition und Exit-Weg dokumentiert.

Warum ist GitHub in der Website-Architektur so zentral?

GitHub bleibt Portabilitäts-, Eigentums- und Versionsanker. Gebaut wird mit Claude Code oder Replit, ein geeigneter Hoster wie Hostinger ist ein mögliches Betriebsziel. Durch diese Entkopplung hängt Ihre Website nicht an einem einzelnen Anbieter oder einem proprietären Builder. Die eigene Website von Resonance Insights läuft genau so: Repository bei GitHub, automatische Prüfung, Auslieferung auf Hostinger.

Erhält Resonance Insights Geld von den Softwareanbietern?

Bei manchen Anbietern kann Resonance Insights eine Provision oder einen Rabatt erhalten. Das wird offengelegt und ändert nichts am Grundsatz, dass die Auswahl der Fähigkeit und der Architektur folgt. Als vertraglich bestätigte Partnerschaften werden ausschließlich Candis und Personio benannt und auf dieser Website gekennzeichnet. Konditionen, die nicht unterschrieben sind, werden nicht als fest zugesagt.

Was ist der Unterschied zwischen selbst abschließen und managed über RI?

Beim eigenen Abschluss ist der Kunde Vertragspartner des Anbieters; Resonance Insights liefert Empfehlung und Begründung und übernimmt auf Wunsch die Einrichtung. Das Managed-Modell, bei dem Resonance Insights über einen Resellervertrag selbst Vertragspartner wird und zusätzlich die laufende Administration übernimmt, ist in Vorbereitung und wird derzeit nicht angeboten. Bis dahin schließen Sie direkt beim Anbieter ab, gegebenenfalls über einen Empfehlungslink.

Merksatz

Der Kunde kauft keine Software-Sammlung, sondern eine tragende Architektur. Die Tools dürfen wechseln — die Architektur muss bleiben.